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Artikel vom DSTIG-Kongress veröffentlicht

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In der Zeitschrift Sexuologie, Themenschwerpunkt "Sexuelle Gesundheit" Band 19 (3-4) / 2012 sind im Zusammenhand mit dem Jahreskongress der DSTIG 2012 in Berlin u.a. folgende hoch interessante Artikel erschienen:

  • Bremer V, Winkelmann C. Sexuelle Gesundheit in Deutschland - Ein Ăśberblick ĂĽber existierende Strukturen und Verbesserungspotentiale.
  • Pott E. "mach`s mit - Wissen und Kondom" - die Kampagne der BZgA zur Prävention von HIV und anderen sexuell ĂĽbertragbaren Infektionen (STI)
  • Sauerteig L. Geschlechtskrankheiten, Gesundheitspolitik und Medizin im 20. Jahrhundert - Europäische Entwicklungen im Ăśberblick.
  • Ghosh I. Das Konzept der englischen GUM Klinik.
  • Stumpe H. Zwischen Risikoprävention und sexueller Gesundheitsförderung - Salutogenese im Kontext der Sexualaufklärung in Europa.
  • Sielert U. Paradigmenwechesel der Sexualpädagogik im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen.
  • Becker S. Sex mit Kindern - Diskurse und Realitäten.

 

Die Zeitschrift Sexuologie kann ĂĽber die Deutsche Gesellschaft fĂĽr Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft bezogen werden.

http://www.sexuologie-info.de/uebersicht.html

Preise fĂĽr ein Jahresabo (2012)
Institutionen 156,- Euro | Abo fĂĽr Einzelpersonen 90,- Euro |  Student_innenabo 30,- Euro,
im Mitgliedsbeitrag der DGSMTW von 120,- Euro ist der Bezug der Sexuologie enthalten.

Einzelne Hefte erhalten Sie auf Anfrage.

 

Redaktion

Rainer Alisch, Institut fĂĽr Sexualwissenschaft und Sexualmedizin
LuisenstraĂźe 57, 10117 Berlin
mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Indikatoren als Instrumente zum Beschreiben, Planen und Evaluieren

titel indikatorenUnter dem Titel "Sexuelle Gesundheit in Deutschland - Indikatoren als Instrumente zum Beschreiben, Planen und Evaluieren" hat die Arbeitsgruppe „Indikatoren“ (V. Bremer, K. Jansen, H. Nitschke, U. von Rüden, E. Steffan) der Sektion Sexuelle Gesundheit den Indikatorenkatalog der DSTIG erstellt und März 2013 publiziert.


Hier finden Sie die Langfassung des Indikatorenkataloges.

Begleitend wird im Bundesgesundheitsblatt ein Artikel (Kurzfassung) des Papieres erscheinen.

Ein groĂźer Dank geht an die Autorinnen und Autoren fĂĽr diese sehr wertvolle und wichtige Arbeit.

Neuer Sektionsflyer ist online!

HIER können Sie den neuen Sektions-Flyer herunterladen!

 

Die Sektion Sexuelle Gesundheit ist seit 2007 aktiv und wird von Dr. Viviane Bremer (RKI, Berlin) geleitet. Die ca. 60 Mitwirkenden der Arbeitsgruppe gehören verschiedenen Berufsgruppen wie der Medizin, Epidemiologie, Sozialwissenschaften und Prävention an und arbeiten in verschiedenen Bereichen des deutschen Gesundheitssystems. Interdisziplinarität ist eine zentrale Grundlage der Arbeitsweise der Sektion.

 

Ansprechperson: Dr. Viviane Bremer This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Erste STI-Fortbildungsveranstaltung in Bochum stattgefunden

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Zur Diagnostik und Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) veranstaltete die DSTIG am 5. Februar in Bochum eine Fortbildungsveranstaltung für MitarbeiterInnen der Firma Gilead. Die Schulung beinhaltete Fachvorträge, Gruppendiskussion sowie eine Abschlussprüfung zur Erlangung des Fortbildungszertifikates.

Die Kursunterlagen (Abstractband) finden Sie HIER ZUM DOWNLOAD

 

Das Fortbildungsprogramm der DSTIG ist in Modulen strukturiert:

  • Modul 1 Klinische Diagnostik und Therapie
  • Modul 2 Sprache und Sozialkompetenz
  • Trainings- und Vertiefungsmodule wie "Zusatzmodul Krankheitsbilder" oder "Zusatzmodul Sprach und Sozialkompetenz"

 

Inhalte des STI-Basiskurses sind:

Modul 1  Klinische Diagnostik und Therapie

  • Epidemiologische EinfĂĽhrung
  • Diagnostik und Therapie der Syphilis
  • Diagnostik und Therapie der Gonorrhoe
  • Diagnostik und Therapie von Herpes Simplex
  • Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion
  • Diagnostik und Therapie der HIV-Infektion

 

Modul 2 Sprache und Sozialkompetenz

  • Was bedeutet und beinhaltet „sexuelle Gesundheit“?
  • Das Arzt-Patienten-Gespräch
  • Reden ĂĽber Sexualität und sexuelle Gesundheit
  • Grundwissen Sexualstörungen, Sexualtherapie
  • (… Ergänzung um weitere Aspekte und Themen möglich!)

 

Das Fort- und Weiterbildungsprogramm der DSTIG wird zur Zeit ausgebaut. Weitere Schulungsangebote sind in Planung. Haben Sie Interesse oder Anregungen? Kontaktieren Sie uns unter: info(at)dstig.de

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung von Jens Spahn (MdB) und der DSTIG

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Bild: Jens Spahn (Mitglied des Bundestages und Mitglied des Ausschusses fĂĽr Gesundheit)

 

„Über den Tellerrand schauen und alle STI in den Blick nehmen“

 

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) können eine HIV-Infektion begünstigen – und umgedreht erhöht HIV das Risiko für weitere STI. Weil viele STI symptomlos verlaufen, sind regelmäßige Untersuchungen nötig um durch eine frühzeitige Diagnose erfolgreich zu therapieren.

 

Der Welt-Aids-Tag steht im Zeichen aller HIV-Positiven, ihren Angehörigen, durch HIV verstorbenen und an Aids erkrankten Menschen, denen am 1. Dezember Gedenken und besondere Aufmerksamkeit gilt. „An diesem Tag sollten wir nicht nur Solidarität zeigen, mit allen von HIV-betroffenen Menschen weltweit, sondern diesen Gedenktag auch zum Anlass nehmen, zu prüfen ob wir unserer gesundheitspolitischen Verantwortung im Bereich der HIV-Prävention gerecht werden“ erinnert Jens Spahn, Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Wichtig sei es dabei auch „über den Tellerrand zu schauen“ und den Fokus nicht allein auf HIV/AIDS zu richten, sondern auch andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) in den Blick zu nehmen.

Dieser Einschätzung schließt sich Professor Norbert Brockmeyer, der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum und Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft an: „Wir beobachten, dass Patienten mit einer STI, wie beispielsweise Gonorrhoe oder Syphilis, ein höheres Risiko haben, sich mit HIV zu infizieren – und umgedreht tragen HIV-Positive ein vielfach höheres Risiko, sich mit einer weiteren STI zu infizieren“ erklärt der Dermatologe und Forscher. Daher sei es wichtig die Bevölkerung über alle sexuell übertragbaren Infektionen aufzuklären und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, so genannte „Screenings“, zu empfehlen. Denn umso früher die Diagnose gestellt wird, desto besser können STI behandelt werden. Dies gilt nicht nur für STI wie Genitalherpes, Chlamydien oder Gonorrhoe, sondern auch für HIV.

 

HIV-Infektionen Rückläufig – Syphilis steigt an

„Es wird noch Jahre, vielleicht auch ein Jahrzehnt dauern, bis wir eine Vakzine gegen HIV oder Medikamente die das HI-Virus eliminieren entwickelt haben“ befürchtet Norbert Brockmeyer, „doch wir haben bereits erreicht, dass durch die antiretrovirale Therapie Aids keine schnell tödliche Krankheit mehr ist, sondern heute in Deutschland – wie andere chronische Krankheiten auch – gut behandelbar geworden ist“. Sorgen mache ihm allerdings, dass andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) zunehmen, wie etwa die ansteigenden Syphilis-Neuinfektionen zeigen. Er schätzt, dass in Deutschland die Anzahl von Syphilis-Neuinfektionen erstmals über 4000 steigt. Verdoppelt hat sich die Zahl der Neuinfektionen bei Männern, die Sex mit Männern haben und in Großstädten leben. Von anderen STI, wie Chlamydien beispielsweise, sind besonders junge Frauen betroffen. Die Deutsche STI-Gesellschaft geht davon aus, dass sich jährlich ca. 60.000 Menschen in Deutschland mit Chlamydien infizieren, unbehandelt kann diese STI bei Frauen zur Unfruchtbarkeit führen. „Eine umfangreiche STI- und HIV-Prävention gehört für mich daher zusammen und auf unsere gesundheitspolitische Agenda 2013“ so Brockmeyer. Der Welt-Aids-Tag ist ein guter Anlass um auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, denn gerade zum Thema „sexuell übertragbare Infektionen“ gibt es immer noch einen hohen Informationsbedarf.

 

Kontakt:

       
 
 
 

Marc Degen, Presse-/Ă–ffentlichkeitsarbeit

BĂĽro Jens Spahn MdB
Platz der Republik 1; 11011 Berlin
Tel.:     030/2 27 - 7 93 00
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.