Herzlich Willkommen

Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit

Aktuelle Meldungen der DSTIG

15. Februar 2024

Pro Familia: Die PrEP ist eine wichtige Säule der Prävention

Zur Prävention einer HIV-Infektion steht eine Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) zur Verfügung. Bei dieser Schutzmethode nehmen HIV-negative Menschen ein HIV-Medikament ein, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen. Seit dem 1. September 2019 übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die PrEP-Medikamente bei Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko. Zur Prävention bestimmter STI ist außerdem die Doxycyclin-Prä- oder Post-Expositionsprophylaxe im Gespräch, also die Behandlung mit dem Antibiotikum Doxycyclin vor beziehungsweise während oder nach sexuellen Risikoereignissen, die Doxy-PrEP und Doxy-PEP. Zudem soll es einen Impfstoff gegen Meningokokken geben, der auch einen Schutz gegen den Tripper aufbaut. Die Redaktion hat Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer nach seiner Einschätzung dieser Präventionsmethoden gefragt.

Deb gesamten Beitrag finden Sie hier.

13. Februar 2024

NTV: »Syphilis ist auf dem Vormarsch«

Immer mehr Menschen stecken sich weltweit mit sexuell übertragbaren Krankheiten an. Besonders massiv steigen dabei die Syphilis-Fälle – auch in Deutschland. Woran liegt das? Und wie kann man sich schützen? Ein Mediziner klärt auf.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier.

Die Deutsche STI-Gesellschaft

Wer wir sind

Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.

Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.

Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.

Die DSTiG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.

Was sind STD/STI

Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.

Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.

Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider oft unbemerkt und unbehandelt.

Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.