Herzlich Willkommen
Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit
Aktuelle Meldungen der DSTIG
4. März 2026
Gemeinsame Pressemitteilung der DDG und der DSTIG zum Welt-HPV-Tag 2026:
HPV-Impfung schützt auch vor Genitalwarzen
Anlässlich des Welt‑HPV‑Tag am 4. März machen die Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) und die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) gemeinsam auf die Bedeutung der HPV-Impfung aufmerksam. Humane Papillomviren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen weltweit und können sowohl Krebsvorstufen als auch Genitalwarzen verursachen.
Während in der öffentlichen Diskussion häufig der Zusammenhang zwischen HPV und Krebs im Vordergrund steht, wird ein anderer Aspekt oft unterschätzt: Genitalwarzen sind die häufigste sexuell übertragbare Erkrankung und können für Betroffene langwierig und belastend in der Behandlung sein. Die HPV-Impfung schützt jedoch nicht nur vor mehreren HPV-bedingten Krebsarten, sondern (je nach Impfstoff) auch vor den HPV-Typen, die für den Großteil der Genitalwarzen verantwortlich sind.
Die Impfung wird von der Ständige Impfkommission (STIKO) für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen und sollte idealerweise vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen.
Mit der gemeinsamen Pressemitteilung zum Welt-HPV-Tag rufen DSTIG und DDG dazu auf, die HPV-Impfung stärker zu nutzen und so wirksam zur Prävention HPV-assoziierter Erkrankungen beizutragen.
Die vollständige PM können Sie hier nachlesen: PRESSEMITTEILUNG
- Presse
16. Februar 2026
Abstract-Deadline verlängert bis 1.3.2026!!!
Kongress „Sexuelle Gesundheit, infektiöse und tropische Erkrankungen in Zeiten des Umbruchs“ vom 11.-13. Juni 2026, gemeinsam von DSTIG, der ADI-TD und der ISDT veranstaltet.
Nähere Informationen zur Einreichung finden Sie auf der Kongresswebsite: https://health-change.de/
Wir freuen uns auf Ihre und Eure Mitgestaltung und hoffen auf viele verschiedene Beiträge!
- Aktuelles
Wer wir sind
Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.
Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.
Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.
Die DSTIG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.
Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.
Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.
Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider häufig unbemerkt und somit unbehandelt.
Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.