Herzlich Willkommen
Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit
Aktuelle Meldungen der DSTIG
19. Dezember 2025
Veranstaltungshinweis: Fachtag Sexualität & Psyche
Wir möchten Sie auf den 15. Fachtag Sexualität und Psyche aufmerksam machen, der am Freitag, 16. Januar 2026 und Samstag, 17. Januar 2026 in der Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr stattfinden wird.
Der Fachtag ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die sich mit Themen rund um Sexualität, sexuelle Gesundheit und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit beschäftigt. Ursprünglich aus dem Fachtag „HIV und Psyche“ hervorgegangen, wurde der Fokus in den letzten Jahren auf weitere Aspekte der körperlichen und psychischen sexuellen Gesundheit erweitert. Jedes Jahr sind Fachkräfte aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Sozialarbeit und weitere angrenzende Fachrichtungen eingeladen, sich fortzubilden und miteinander zu vernetzen.
Hier geht es zur Anmeldung: Link
- Aktuelles
1. September 2025
Zum Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September: BVF und DSTIG fordern neue Strategien in der Prävention und gegen Diskriminierung
Sexuelle Gesundheit bleibt eine Herausforderung. Während das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, ehemals BZgA) zwar eine erfreulich hohe Verhütungsrate unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen meldet (1), zeigen gleichzeitig steigende Fallzahlen sexuell übertragbarer Infektionen (STI) in allen Altersgruppen: Es besteht dringender Handlungsbedarf (2). Wenngleich die steigenden Zahlen auch auf vermehrte Testung und auf durch Zuzug nach Deutschland neu dokumentierte, bereits im Herkunftsland diagnostizierte Fälle zurückzuführen sind.
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.
- Presse
Wer wir sind
Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.
Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.
Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.
Die DSTIG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.
Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.
Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.
Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider häufig unbemerkt und somit unbehandelt.
Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.