DSTDG-Mitglied werden!

Facebook

Twitter

Wikipedia

DSTIG-Stellungnahme zum Beschlussentwurf der HPV-Impfung bei Jungen

(02.05.2018) Die DSTIG hat eine Stellungnahme zum Beschlussentwurf der HPV-Impfung bei Jungen nach der 89. STIKO-Sitzung abgegeben. In dieser bef├╝rwortet sie die Empfehlung der HPV-Impfung f├╝r Jungen im Alter von 9-14 Jahren durch die STIKO, die im einem Beschlussentwurf im Rahmen der 89. Sitzung der STIKO am 12./13. M├Ąrz 2018 vorgelegt wurde.

Die ausf├╝hrliche Stellungnahme finden Sie hier.

DSTIG-Stellungnahme zur QWiG-Gesundheitsinformation: Entwurf zu "Mehr Wissen: Wie wird Geb├Ąrmutterhalskrebst behandelt?"

(06.03.2018) Die DSTIG hat eine Stellungnahme zur QWiG-gesundheitsinformation: Entwurf zu "Mehr Wissen: Wie wird Geb├Ąrmutterhalskrebs behandelt?" abgegeben.

So vermisst die DSTIG unter ÔÇ×SupportivtherapieÔÇť den Verweis auf sexuelle Gesundheit, sowie Partnerschaft und die eigene K├Ârperwahrnehmung, die durch die dargestellten Behandlungsmethoden durchaus beeinflusst werden k├Ânnen, insbesondere, da bekanntlich die Entstehung des Geb├Ąrmutterhalskrebses durch HPV, einem Erreger sexueller Infektionen, verursacht wird. Auch als hilfreiche Erg├Ąnzung zur ÔÇ×psychischen Unterst├╝tzungÔÇť w├Ąre nach Meinung der DSTIG die psychosoziale Unterst├╝tzung zu erw├Ąhnen sowie z.B. der Verweis auf Informationen des Krebsinformationsdienstes.

Die Stellungnahme finden Sie hier.

Stellungnahme der DSTIG zum Antrag der SPD-Fraktion zur bundeseinheitlichen Regelung der Kosten├╝bernahme von Verh├╝tungsmitteln

(03.01.2018) Die DSTIG hat eine Stellungnahme zum Antrag der SPD-Fraktion zur bundeseinheitlichen Regelung der Kosten├╝bernahme von Verh├╝tungsmitteln (Drucksache 19/226) verfasst, in der sie eine dauerhafte und bundeseinheitliche Regelung mit Rechtsanspruch auf Kosten├╝bernahme fordert. Hierdurch sollen Transferleistungsempf├Ąngerinnen-  und empf├Ąnger von den Kosten f├╝r ├Ąrztlich verordnete Mittel zur Empfa├Ąngnisverh├╝tung vollst├Ąndig entlastet werden. Auch der Zugang zur Kosten├╝bernahme von Verh├╝tungsmitteln sollte zudem m├Âglichst unb├╝rokratisch und niedrigschwellig gestaltet werden und gepaart mit einem Beratungsangebot. Da die Betroffenen meist nicht in der Lage sind, die Kosten zu verauslagen, m├╝ssen diese direkt ├╝bernommen und nicht erst r├╝ckwirkend erstattet werden. Die Kosten├╝bernahme muss auch eine gew├╝nschte Sterilisation f├╝r Frauen und M├Ąnner einschlie├čen. Sie finden die vollst├Ąndige Stellungnahme hier.

DSTIG-Stellungnahme zum Konzept f├╝r ein nationales Gesundheitsportal

(07.03.2018) Im Auftrag des BMG hat das IQWiG - Institut f├╝r Qualit├Ąt und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen einen Entwurf zum ÔÇ×Konzept f├╝r ein nationales GesundheitsportalÔÇť erstellt, zu dem die DSTIG eine Stellungnahme abgegeben hat.

 

Dieses Vorhaben wird von der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) bef├╝rwortet. Da es bereits einige fachlich-sachlich sehr gute, ├Âffentlich gef├Ârderte Gesundheitsportale gibt, gilt es aus Sicht der DSTIG, die Vernetzung mit diesen Portalen aktiv zu f├Ârdern und voranzutreiben. Eine Vernetzung mit anderen Internetinhalten ist au├čerdem sinnvoll vor dem Hintergrund, dass die Konzentration einer Informationsvielfalt auf ein einziges Portal die Gefahr birgt, in der Informationsdichte des Internets zu verschwinden. Daher ist es aus Sicht der DSTIG unerl├Ąsslich, die Platzierung des Portals durch ein professionelles Online-Marketing zu begleiten. So kann das Ranking bei den einzelnen Suchmaschinen (alle voran Google) verbessert werden. Geeignete Tools, gr├Â├čere Traffic-Str├Âme zu generieren, sind dabei Plattformen wie Youtube und Verlinkungen innerhalb von Sozialen Medien. Eine Einbindung von Posts und Videos kann zudem dazu beitragen, die Zielgruppe der unter Drei├čigj├Ąhrigen zu erreichen.

Der evidenzbasierte Ansatz des Gesundheitsportals st├Â├čt bei der DSTIG auf breite Zustimmung. Die DSTIG bietet explizit an, ihre Expertise als interdisziplin├Ąre, wissenschaftliche Fachgesellschaft zur F├Ârderung Sexueller Gesundheit bei entsprechenden evidenzbasierten Themen einflie├čen zu lassen und ihre Inhalte auf einer kooperativen Plattform bereitzustellen. Diskussionsw├╝rdig ist aus Sicht der DSTIG allerdings die punktuelle Einbeziehung von speziellen Themen auch ohne Evidenzcharakter, die daf├╝r aber einen Ansto├č f├╝r Innovation und Fortschritt bieten k├Ânnen.

Die Stellungnahme finden Sie hier.

Koordinierungsgremium zur Strategieumsetzung "BIS 2030"

Das Bundesgesundheitsministerium hat entschieden, ein Koordinierungsgremium zur Umsetzung der Strategie zur Eind├Ąmmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell ├╝bertragbaren Infektionen (BIS 2030) einzurichten, in dem relevante Akteure eingebunden werden. Die 1. Sitzung fand am 01. Juni 2017 in Berlin statt. Neben Vertretern der L├Ąnder, der Verb├Ąnde und Institutionen und Selbsthilfe-Vertreter ist auch die DSTIG Teil des Gremiums (Foto).

gruppenfoto_koordinierungsgremium