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Thema Sexualität beim Jugendmedizinkongress in Weimar

In welchem Alter machen die Jugendlichen ihre ersten Erfahrungen? Wird in der Kinder- und Jugendarztpraxis √ľber Sexualit√§t gesprochen? An wen wenden sich Jugendliche, wenn Sie Fragen √ľber sexuell √ľbertragbare Infektionen (STI) haben? Welche STI treten bei jungen Erwachsenen h√§ufig auf? Und ‚Äď ganz entscheidend ‚Äď wie k√∂nnen wir die richtige Sprache finden, um mit Jugendlichen √ľber Sexualit√§t zu sprechen?

 

Auf dem Jugendmedizinkongress in Weimar (6.-8.3.2015) wurden diese Fragen im Vortrag von Judith Coenenberg, Klinik f√ľr Dermatologie und Venerologie, Zentrum f√ľr Sexuelle Gesundheit und Medizin der Ruhr-Universit√§t Bochum, f√ľr die DSTIG pr√§sentiert und diskutiert. ‚ÄěEs ist wichtig, dass wir das Thema Jugendsexualit√§t beleuchten, denn bei den Jugendlichen gibt es gro√üe Wissensl√ľcken zu STI. Hier k√∂nnen die Jugend√§rzte entscheidende Informationen weitergeben‚Äú. Die DSTIG begr√ľ√üt es sehr, dass dem Thema Jugendsexualit√§t auf dem diesj√§hrigen Kongress gro√üe Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Etwa 300 Teilnehmer/innen h√∂rten den Beitrag und diskutierten anschlie√üend √ľber wichtige Fragen, wie beispielsweise die Rolle der Eltern. Denn auch wenn die Kommunikation ‚Äěauf Augenh√∂he‚Äú mit den Jugendlichen √ľber Sexualit√§t in der Arztpraxis gelingt, m√ľssen sich die √Ąrzte im Nachhinein h√§ufig mit den Eltern auseinandersetzen ‚Äď auch hier ist mitunter Aufkl√§rungsarbeit n√∂tig. Als Hilfsmittel f√ľr die Kommunikation mit den Jugendlichen dient die Brosch√ľre "LIEBE(r) MIT", welche von der DSTIG erstellt und hier kostenlos bestellt werden kann.

 

Die DSTIG kooperiert sehr erfolgreich mit dem Bundesverband f√ľr Kinder- und Jugendmedizin (BVKJ) und wird 2015 interdisziplin√§re Fortbildungsveranstaltungen zum Thema STI-Diagnostik und Therapie, auch f√ľr Jugend√§rzte, anbieten. ‚ÄěWir sehen in der Kooperation ein gro√ües Potential um die medizinische Versorgung von Jugendlichen zu verbessern, denn wenn es um Sexualit√§t und STI-Pr√§vention geht, sollten alle an einem Strang ziehen ‚Äď P√§diater, Allgemeinmediziner, Dermatologen , Gyn√§kologen, Urologen Diese Berufsgruppen zu vernetzen ist unser Ziel in der DSTIG‚Äú, so Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, Pr√§sident der DSTIG.

Sowohl der Mitteldeutsche Rundfunk MDR als auch der Westdeutsche Rundfunk WDR berichteten vom Kongress in Weimar, speziell √ľber das Thema Jugendsexualit√§t.

 

HIER finden Sie den Vortrag ‚ÄěDie Schatten der sch√∂nsten Sache der Welt ‚Äď STI-Pr√§vention und Sprechen √ľber Sexualit√§t mit Jugendlichen‚Äú (PDF-Dokument)

 

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Der Mitteldeutsche Rundfunk MDR filmte den Vortrag beim Jugendmedizinkongress und berichtete in den Abendnachrichten √ľber das Thema Jugendsexualit√§t.

 

MDR Mediathek Link: MDR aktuell, 07.03.2015, 19:30 Uhr
HIER der Link zum Beitrag

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WDR Mediathek Link: WDR Aktuelle Stunde Fr., 06.03.2015

HIER der Link zum Beitrag

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Bundesverdienstkreuz f√ľr Prof. Norbert H. Brockmeyer

Der Bundespr√§sident hat Professor Norbert H. Brockmeyer in Anerkennung seiner auszeichnungsw√ľrdigen Verdienste um das Allgemeinwohl, vor allem auf dem Gebiet der Medizinischen Forschung, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Berichterstattung hierzu in der Lokalzeit Ruhr vom 17.02.2015 finden Sie hier.

STI-Treatment Pocket Guide & STI-Leitfaden Version 2.1 - Jetzt online!

Den STI-Leitfaden f√ľr die Kitteltasche gibt es jetzt auch auf Englisch: Hier finden Sie die PDF-Datei ONLINE

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Die Deutsche Version 2.1 ist aktualisiert (Stand: Nov. 2014) und ebenfalls hier als PDF-Datei ONLINE erhältlich:

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Bestellung:

Sie k√∂nnen die Leitf√§den auch kostenlos (nur Portogeb√ľhren) als Heft in der DSTIG-Gesch√§ftsstelle bestellen! Schreiben Sie hierzu eine kurze E-Mail an: info[at]dstig.de

 

Die n√§chste √úberarbeitung des Leitfadens ist f√ľr Fr√ľhjahr 2015 geplant. Kommentare und Anmerkungen richten Sie bitte an: info[at]dstig.de


Wir bedanken uns bei allen Autoren und bei der Firma GILEAD f√ľr die Unterst√ľtzung!

BZgA: Verabschiedung von Elisabeth Pott

Nach knapp 30 Jahren wurde am 28.01.2015 die bisherigen Leiterin der Bundeszentrale f√ľr gesundheitlichen Aufkl√§rung (BZgA), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, feierlich verabschiedet. Ihr folgt Dr. med Heidrun M. Thaiss. Seit Jahren pflegt die DSTIG einen engen Kontakt zur BZgA und dankt Prof. Pott f√ľr die gute Zusammenarbeit. http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=962.

Forschung zur Sexarbeit & STI-Forschung

SAVE THE DATE: 13./14. November 2015

Das nächste DSTIG Special "Forschung zur Sexarbeit und STI-Forschung" wird am 13./14. November 2015 in Köln stattfinden.

Hier finden Sie den Vorank√ľndigungsflyer als PDF  f√ľr 2015!

Weitere Informationen zu dem Fachtag finden Sie hier.

fachtag2015_vorankuendigung


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