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2. Auflage jetzt online: STI-Leitfaden fĂĽr die Kitteltasche!

2. Auflage: STI-Leitfaden fĂĽr die Kitteltasche 2014/2015: jetzt online! 

Ab Mitte Juni 2014 ist der Leitfaden auch gedruckt erhältlich. Informationen hierzu in Kürze.

Bei Anfragen kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle: info[at]dstig.de 

sti leitfaden_2.auflage_2014

 

HIER direkt PDF-Datei öffnen! 

 

Dieser Leitfaden fasst die wichtigsten Punkte zur Diagnostik und Therapie der häufigsten sexuell ĂĽbertragbaren Infektionen (STI) zusammen. 

Allen Autoren gilt besonderer Dank! Ihre Hinweise und Kommentare sind willkommen, bitte per E-Mail an info[at]dstig.de 

Stand der Informationen (2. Auflage): Mai 2014

Mit freundlicher UnterstĂĽtzung von Gilead.

Bundeswettbewerb HIV-/STI-Prävention

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Gesucht werden erfolgreiche Projekte und innovative Ideen für die Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. An dem vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) ausgeschriebenen Wettbewerb können sich Beratungsstellen, Vereine, Schulen, Universitäten, Institutionen, Verbände und kirchliche Einrichtungen mit Sitz in Deutschland beteiligen. Besonders erwünscht sind bedarfsgerechte Angebote für die verschiedenen von HIV/STI betroffenen Gruppen Preisgeld bis zu 20.000 Euro.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Jury und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie HIER

Pressemitteilung der DSTIG

Sexuelle Gesundheit im Fokus

DSTIG fordert bessere Gesundheitsversorgung bei sexuell ĂĽbertragbaren Infektionen und eine sachliche Diskussion des Themas Sexarbeit

 

Berlin/ Bochum, im Februar 2014 - Die „Sektion Sexuelle Gesundheit“ der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) beschloss bei ihrem letzten Treffen in Berlin künftig neue Prioritäten zu setzen. Zur Förderung der sexuellen Gesundheit in Deutschland soll zum einen die Struktur der Gesundheitsversorgung verbessert werden. Zum anderen will die Sektion eine sachstandsorientierte Diskussion zur Sexarbeit jenseits der gegenwärtig stark ideologisch bestimmten Debatte anregen. Norbert Brockmeyer, Präsident der DSTIG, hob hervor: „Als Fachgesellschaft wollen wir Zukunft mit gestalten. Wir treten ein für eine bedarfsgerechte Versorgung und wir müssen insbesondere beim Thema Sexarbeit sachlich diskutieren – nur dann können wir konkrete Verbesserungen der sexuellen Gesundheit in Deutschland erreichen“.

In der Gesundheitsversorgung beobachtet die Sektion Unter- und Fehlversorgung für Anliegen der sexuellen Gesundheit wie Verhütungsfragen oder sexuell übertragbare Infektionen (STI*). Die derzeitigen Angebote – auch was Screening und Impfungen betrifft – sind nur bedingt am Bedarf der Bevölkerung orientiert und häufig abhängig von lokalen finanziellen Bedingungen und öffentlicher Aufmerksamkeit. Die Sektion will diese Defizite aufzeigen und neue Versorgungsmodelle, etwa interdisziplinäre Behandlungszentren, vorstellen.

Beim Thema Sexarbeit geht es darum, die einseitig geführte Debatte um die Pläne zur Verschärfung des Prostitutionsgesetzes sachlich zu begleiten. Im engen Dialog mit verschiedenen Interessengruppen sollen Präventionsmaßnahmen vorgestellt werden, die auf Selbstverantwortung und Freiwilligkeit basieren. „Forschung zur Sexarbeit ist uns besonders wichtig, denn es fehlen Daten und Studien, die zeigen, welche Maßnahmen im Hinblick auf Sexarbeit zielführend sind. Schon aus der historischen Erfahrung wissen wir, dass Diskriminierung und Illegalisierung nicht der richtige Weg sind“, so Harriet Langanke, Sprecherin der neuen Arbeitsgruppe Sexarbeit.

Die Deutsche STI-Gesellschaft setzt sich für die Förderung der sexuellen Gesundheit ein. Diese umfasst den Status sexueller Zufriedenheit, sexueller Erfüllung, sexueller Bildung und viele weiterer Faktoren. Sie definiert sich nicht durch die bloße Abwesenheit von Infektionen, Erkrankungen, sexuellen Störungen oder sexueller Gewalt. Vielmehr sind ein Spektrum und die Ausgewogenheit geistiger, psychosozialer, gesellschaftlicher und gesundheitlicher Faktoren ausschlaggebend. In der „Sektion Sexuelle Gesundheit“ der DSTIG sind bundesweit Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen vertreten. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Sektion Standards zur STI-Prävention entwickelt, Standards für die Beratung, Diagnose und Therapie formuliert und Indikatoren für sexuelle Gesundheit erarbeitet.

* STI: sexually transmitted infections: sexuell ĂĽbertragbare Infektionen

 

Diesen Text finden Sie hier auch als PDF-Dokument.

 

Kontakt:
Prof. Dr. N.H. Brockmeyer
Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG)

Gudrunstr. 56; 44791 Bochum
Tel.: 0234-509 3471, 74 // Fax: 0234-509 3472, 75
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.   //  www.dstig.de

pressemotive.machsmitKampagne „mach’s mit“ sagt jetzt „Ich mach’s“

Die mach’s mit-Kampagne der Bundeszentrale fĂĽr gesundheitliche Aufklärung startet mit neuen Motiven und konkreten Präventionsbotschaften zum Schutz vor HIV und sexuell ĂĽbertragbaren Infektionen in eine neue Phase. 
Köln, 15. April 2014. „Wenn’s juckt und brennt, geh’ ich zum Arzt. Ich will einfach wissen, was Sache ist.“ Direkte Aussagen wie diese prägen die Präventionskampagne mach’s mit – Wissen & Kondom der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die ab April 2014 bundesweit mit neuen Plakatmotiven zu sehen ist. Jedes dieser Motive zeigt ein Gesicht und eine persönliche Botschaft, wie man sich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI vom englischen Begriff Sexually Transmitted Infections) schützen kann.
Neu dabei ist das alle Motive verbindende Statement: „Ich mach’s mit Wissen & Kondom“.
„Mit den aktuellen mach’s mit -Motiven informiert die BZgA noch konkreter als bisher über Maßnahmen zum Schutz vor HIV und STI. Wir möchten die Menschen noch stärker dazu motivieren, auf Symptome zu achten und sich beraten oder gegebenenfalls untersuchen zu lassen“, fasst BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott die Idee zusammen. „Es ist wichtig, das Wissen über STI weiter zu fördern. ‚Brennen’ oder ‚Ausfluss’ sind in der Bevölkerung noch viel zu wenig als mögliche Symptome für eine STI bekannt. Hier setzt die neue BZgA-Kampagne an“, so Prof. Pott weiter.

Mit der Kampagne will die BZgA auch auf die STI hinweisen, die symptomlos verlaufen können, wie die bakterielle Chlamydien-Infektion. Sie gehört zu den häufigsten STI weltweit, kann in der Spätfolge zu Unfruchtbarkeit führen und betrifft überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Die mach’s mit-Kampagne greift mit einem Kampagnenmotiv gezielt dieses Thema auf: „Chlamydien? Das ist ’ne STI. Beim Frauenarzt kann ich mich darauf testen lassen. Bis ich 25 bin, ist das kostenlos.“

Auch die Impfung gegen eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) ist ein Thema der neuen Motivserie: „Vor meinem ersten Mal hab’ ich mich gegen HPV impfen lassen. Ging ganz einfach.“, lautet die Botschaft einer jungen Frau. HPV vom Typ 16 und 18 sind für etwa 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich, aber noch immer ist die Durchimpfungsrate bei Mädchen und jungen Frauen mit geschätzten 35-40 Prozent viel zu gering. Dabei kann eine vollständige Immunisierung vor dem ersten Geschlechtsverkehr die Gefahr von Gebärmutterhalskrebs deutlich senken.


Der Fachverband AuĂźenwerbung (FAW) stellt mach’s mit fĂĽr die neue Serie ab sofort 65.000 Plakatflächen kostenfrei zur VerfĂĽgung. AuĂźerdem wird die HIV-  und STI-Prävention der BZgA vom Verband der Privaten Krankenversicherungen e.V. (PKV) unterstĂĽtzt.


Die neuen Kampagnenmotive finden Sie hier zum download: http://www.bzga.de/presse/pressemotive/hiv-sti-praevention/ 

Zur EU-Diskussion Freierbestrafung

Als Reaktion auf den „Honeyball Report“ haben das International Committee on the Rights of Sex Workers in Europe (ICRSE) und der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BvesD) Stellungnahmen gegen den Antrag auf Freierbestrafung entworfen – weitere Unterstützer sind willkommen!

HIER finden Sie den Brief des BvesD: http://sexwork-deutschland.de/alles/brief-an-das-eu-parlament-gegen-den-antrag-auf-freierbestrafung/

HIER finden Sie die Pressemitteilung des ICRSE http://www.sexworkeurope.org/news/general-news/560-ngos-and-75-researchers-demand-members-european-parliament-reject-ms-honeyball