Herzlich Willkommen
Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit
Aktuelle Meldungen der DSTIG
2. Februar 2026
Nachruf Rita Süssmuth
In Memoriam
Frau Prof. Dr. mult. Rita Süssmuth
1937 – 2026
Mit großer Anteilnahme haben wir den Tod von Prof. Dr. mult. Rita Süssmuth zur Kenntnis genommen. Die ehemalige Bundestagspräsidentin, herausragende Politikerin, frühere Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, Kämpferin für Freiheit und Liberalität, ist am 1. Februar 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben.
Wir verabschieden uns von Frau Prof. Süssmuth in dem Wissen, dass Deutschland ihr zu großem Dank verpflichtet ist. Sie hat das Ansehen Deutschlands als demokratischen und liberalen Staat auf der Welt nachhaltig gefestigt.
Den gesamten Nachruf der DSTIG finden Sie unter: Nachruf
- Aktuelles
28. Januar 2026
Call for Abstracts: Kongress „Sexuelle Gesundheit, infektiöse und tropische Erkrankungen in Zeiten des Umbruchs“, Einreichungsfrist 15. Februar 2026
Vom 11.-13. Juni 2026 findet der zum ersten Mal gemeinsam von DSTIG, der ADI-TD und der ISDT veranstaltete Kongress „Sexuelle Gesundheit, infektiöse und tropische Erkrankungen in Zeiten des Umbruchs“ statt. Wir möchten Sie bereits heute herzlich nach Berlin einladen und Sie bitten, sich aktiv in die Programmplanung einzubringen!
Mit dem Kongress möchten wir eine Plattform zum interdisziplinären Austausch für möglichst viele Menschen bieten. Themenfelder hierfür sind unter anderem Forschung, Diagnostik und Therapie zu STI, STI-Prävention, Epidemiologie, sexuelles Verhalten und Forschung zu Sexarbeit, sowie alle infektiösen und tropischen Hauterkrankungen und deren Einfluss auf sexuelle Gesundheit. Um dieses breite Feld möglichst gut abzudecken und darzustellen, können Sie Beiträge sowohl zu wissenschaftlichen Ergebnissen im Kontext von STI als auch zu interessanten Projekten, Vernetzungen und Initiativen einreichen. Sollte sich Ihr Interessengebiet nicht unter den genannten Themen befinden, zögern Sie bitte trotzdem nicht, uns Ihren Beitrag zu schicken.
Für die Abstracts haben wir zwei Formen vorgesehen. Nähere Informationen zur Einreichung finden Sie auf der Kongresswebsite: https://health-change.de/
Einreichungsfrist für Ihr Abstract ist der 15.2.2026.
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag und einen spannenden gemeinsamen Kongress!
Ihre
Dr. Klaus Jansen (Kongresspräsident DSTIG, RKI), Dr. Anja Potthoff (Ko-Kongresspräsidentin DSTIG , WIR Bochum), Prof. Dr. Mario Fabri (Ko-Kongresspräsident ADI-TD, Universität Jena), Dr. Andrea Vanegas Ramirez (Ko-Kongresspräsidentin ISDT, Universität Köln), Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer (Präsident der DSTIG), Prof. Dr. Cord Sunderkötter (stellv. Vorsitzender ADI-TD), Prof. Dr. Esther von Stebut (Vorsitzende ISDT)
- Aktuelles
Wer wir sind
Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.
Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.
Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.
Die DSTIG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.
Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.
Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.
Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider häufig unbemerkt und somit unbehandelt.
Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.